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Coaching

Coaching – Worum geht es?

Hin und wieder ist es sinnvoll, ein Fragezeichen hinter Dinge zu setzen, die wir schon lange für selbstverständlich nehmen. Bertrand Russel

Coaching, Coach & Frage-Technik

So war es, dass der Coach sehr viele Klienten hatte. Man sah fast immer jemand bei ihm sitzen, mit dem er sich konzentriert unterhielt. Und wer ihn brauchte und nicht kommen konnte, schickte ihm eine Email oder rief einfach an, um mit ihm ein Gespräch zu führen. Und wer noch nicht gemerkt hatte, dass er ihn brauchte, zu dem sagten die Leute: "Geh doch zum Coach!"

Dieser Satz wurde nach und nach zu einer festen Größe bei den Leuten der engsten Umgebung. So, wie man sagt: "Alles Gute" oder "Mahlzeit" oder "Wir sehen uns", genauso sagte man also bei verschiedenen Gelegenheiten: "Geh doch zum Coach!"

Aber wieso eigentlich?

Was der Coach konnte wie kein zweiter, das war: Hinhören. Das ist doch nichts Aufregendes, wird der eine oder andere sofort einwenden, hinhören lernt man doch schon in der Schule. Ist das tatsächlich so?

Wirklich hinhören können nur die wenigsten Menschen. Und so, wie der Coach sich auf Hinhören konzentrierte, war es ganz und gar einmalig.

Der Coach konnte so hinhören, dass einfallslosen Menschen plötzlich clevere Ideen in den Sinn kamen. Nicht etwa, weil er etwas sagte, was den anderen diese Gedanken brachte, nein, er saß nur da und hörte einfach konzentriert und aufmerksam zu. Dabei schaute er dem Gegenüber mit seinem ruhigen Wesen und offenen Augen an, und der Klient fühlte, wie in ihm auf einmal Gedanken aufkamen, von denen er vorher nicht einmal zu Träumen wagte.

So konnte der Coach hinhören, dass ängstliche Klienten auf einmal genau wussten, was sie wollten. Oder dass Unsichere sich plötzlich mutig fühlten. Oder dass Unglückliche und Blockierte fröhlich und zuversichtlich wurden. Und wenn jemand meinte, sein Leben sei richtungslos und ohne Bedeutung und er selbst nur irgendeiner unter Tausenden, ein jemand, auf den es überhaupt nicht ankommt und der eben schnell ersetzt werden kann wie kaputtes Geschirr – und er ging hin und erzählte alles dem Coach, dann wurde ihm, noch während er redete, schnell klar, dass er sich gründlich irrte, dass es ihn, genau so wie er war, unter allen Menschen nur ein einziges Mal gab und dass er deshalb auf seine besondere Weise für die Welt wichtig war. So kann der Coach hinhören.

Coaching – Bitte mit System!

Die meisten (Lehrer) ... fragen, um herauszubekommen, was der Schüler nicht weiß; während die wahre Fragekunst sich darauf richtet, zu ermitteln, was der andere weiß oder zu wissen fähig ist. Albert Einstein

Coaching: Der Frage-Antwort Dialog

Coaching nutzt hier als Grundlage einige Erkenntnisse von Sokrates. Sokrates war ohne Zweifel einer der bekanntesten "Fragekünstler". Er ging davon aus, dass der Mensch das Wissen und die Erkenntnis in sich trägt. Man muss ihm nur dabei helfen, selbst darauf zu kommen. Sein Ziel war es daher, sein Gegenüber selbst auf die Erkenntnis zu bringen. Diese Art der Herangehensweise vergleicht er mit einer Geburt, seine unterstützende Aufgabe mit der einer Hebamme. Sokarates bezeichnete seine Art der Gesprächsführung als "Mäeutik" (Maieutik = Hebammenkunst). Seine Mutter war Hebamme.

Coaching nutzt im Dialog mit dem Klienten Fragen, um die aktuelle Situation zu erforschen. Eine wichtige Strategie besteht darin, Behauptungen oder Verallgemeinerungen in Frage zu stellen, um damit der Sache im Gespräch auf den Grund zu gehen.

Im Coaching hält der Fragende (Coach) seinen Standpunkt bedeckt. Die Aufgabe ist das Fördern, um damit den Denkprozess des Klienten zu unterstützen.

Im Mittelpunkt steht der Klient und sein Anliegen. In einem Frage-Antwort Dialog (Coaching) wird dieses Anliegen genau untersucht. Dabei erfüllen die Coaching-Fragen folgende Anforderungen:

Coaching – Was bringt es?

Am Ende erkennt man nur das, was man selbst entdeckt hat. Menschen verinnerlichen Wissen dann, wenn sie es selbst erarbeitet haben. Sonst bleibt es an der Oberfläche, wird schnell vergessen oder schon bei kleinen Hindernissen über Bord geworfen. Im Coaching geht es auch um "Ursachenforschung": Der Klient erlebt das Nachdenken im Coaching sehr gründlich und intensiv.

Der Coaching-Prozess und die damit verbundene Vertiefung in ein Thema braucht Zeit, das Erkannte bleibt dafür aber auch dauerhaft im Gedächtnis.

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