COACHING BUSINESS UNTERNEHMER BERATUNG

Coaching Glossar

Anker:

Reiz-Reaktions-Verbindung. Der Anker wird als Reiz mit einem bestimmten inneren Erleben verbunden, um dieses leicht wieder abrufbar zu machen.

Assoziiert:

Zustand des gefühlsmäßigen Erlebens mitten drin im Geschehen. Wir können nicht nur uns selbst assoziiert erleben, sondern sind auch in der Lage, uns in andere Menschen mit all den dazugehörigen Gefühlen hinein zu versetzen.

Coaching:

Kommunikation- und Begleitprozess mit dem Ziel. selbständige Lösungen für bestimmte berufliche und private Situationen zu entwickeln. Coaching als lösungs-, zukunfts- und handlungsorientierte Prozessarbeit bedeutet, dass die Kunden selbst die Experten für die Lösung ihrer Probleme sind.
Arbeitsbereiche im Coaching können zum Beispiel die Vorbereitung auf neue Aufgaben, Begleitung bei extremen Herausforderungen oder die Reflexion des eigenen Verhaltens sein.

Dissoziiert:

Zustand eines distanzierten »Von-außen«-Wahrnehmens. Dissoziiertes erleben beschränkt sich meist auf Sehen und Hören.

Doppelsignal:

Ausdruck einer Information oder eines Teils einer Information, welche nicht den Absichten des primären Prozesses entspricht.

Feedback:

(deutsch: Rückmeldung) Eine Reaktion, welche einen Stimulus aufgreift und somit zur änderung des Systems führt.

Grenze:

Trennt den primären Prozess (die primäre Identität) von den sekundären Prozessen. Sie wird erfahren als Grenze dessen, was wir uns zutrauen.

Kalibrieren: (engl. to calibrate: eichen, sich auf jemanden einstellen)

Kalibrieren ist die Fähigkeit, nonverbales Verhalten wahrzunehmen und von da aus auf den internen Zustand eines Menschen zu schließen. Meist kalibrieren wir unbewusst: Noch bevor der andere zu sprechen beginnt, wissen wir, was seine Antwort auf unsere Frage ist. Das Ja oder Nein ist nur der allerletzte Schritt seines Denkprozesses.

Logische Ebenen:

Natürliche Hierarchien, die nach Gregory Bateson Prozesse von Lernen, Veränderungen und Kommunikation beeinflussen. Jede Ebene hat die Funktion, die Information auf der darunter liegenden Ebene zu organisieren. Veränderungen auf einer höheren Ebene ziehen so zwangsläufig Veränderungen auf allen unteren Ebenen nach sich. Nach Bateson sind es häufig Konfusionen zwischen den logischen Ebenen, die Probleme schaffen. Im Veränderungsmanagement sind nach Dilts/Epstein die folgenden logischen Ebenen grundlegend: Umgebung, Verhalten, Fähigkeiten, Glaubenssätze, Werte, Identität und Spiritualität/Zugehörigkeit.

Lösungsorientierter Ansatz:

Vom ersten Moment der Kommunikation geht es bei diesem Ansatz darum, die Aufmerksamkeit des Kunden konsequent auf die Lösung zu richten. Die Beschreibung des Problems ist dabei nur so weit interessant, als in der Bescheibung eines Problems oft schon desen Lösung erkennbar ist.

Mediation:

Form der außergerichtlichen Konfliktvermittlung. Ziel der Konfliktparteien ist es, mit Hilfe eines oder mehrerer Mediatoren gemeinsame tragfähige Lösungen für Konflikte zu entwickeln.

Metaplan-Arbeit:

Das Nutzen von Metaplan-Karten (farbige Pappkarten in der Größe von Postkarten), die zur Veranschaulichung von Sachverhalten an eine Pinnwand gehängt werden.

NLP - Neurolinguistisches Programmieren:

Kommunikationsmodell, das von John Grinder und Richard Bandler in den 70er-Jahren in den USA entwickelt wurde. Zugrunde liegt eine genaue Verhaltensanalyse erfolgreicher Therapeuten mit ihren Klienten. Durch beobachtbare Muster wurde das erfolgreiche Verhalten verständlich und somit für andere Menschen nachvollziehbar gemacht.

Pacing:

Beim Pacen gleichen sich die Kommunikationspartner an die verbalen und nonverbalen Ausdrucksformen des anderen an. Pacing bedeutet »im gleichen Schritt« mitgehen. Sie können dazu die Stimme (Tonalität, Melodie, Rhythmus, Lautstärke, Tempo) nutzen, aber auch Atmung, Gestik, Mimik und Körperhaltung/Sitzhaltung angleichen, um Rapport zu bekommen. Pacing kann sich natürlich auch auf Gesprächsinhalte beziehen (Interessengebiete des Gegenübers, seine Werte, seine spezifischen Metaphern/Schlüsselwörter, komplexe Elemente seines Weltbildes usw.).

Primärer Prozess:

Das, was mit vollem Bewusstsein erlebt wird. Die Signale, das Verhalten und die Weltanschauung, mit denen sich ein Einzelner oder eine Gruppe identifiziert.

Prozessmoderation:

Mit Hilfe der Moderation von Prozessen werden diese zu ihrer Entfaltung gebracht, und es entsteht bei den Beteiligten eine Bewussheit über Veränderungs- und Entwicklungspotentiale und darüber, dass alle Teile und Ebenen miteinander verbunden sind und jederzeit aufeinander einwirken.

Rapport:

In Rapport sein bedeutet, in guter wechselseitiger Beziehung mit dem Gegenüber zu stehen. Die Kommunikation scheint zu fließen, wenn zwei Personen in Rapport sind; sowohl ihre Körper als auch ihre Worte sind aufeinander abgestimmt. Das, was sie sagen, kann Rapport herstellen oder stören. Wichtiger noch als Inhalt sind Körpersprache und Tonart. Menschen, die in Rapport miteinander sind, tendieren dazu, sich gegenseitig in Körperhaltung, Gestik und Augenkontakt anzugleichen. Es ist wie ein Tanz, bei dem die Partner aufeinander reagieren und gegenseitig mit ihrer eigenen Bewegung die Bewegung des anderen spiegeln.

Reframing:

Eine Situation, ein Problem in einen anderen Zusammenhang bringen. So können Sachverhalte in neue Sinnzusammenhänge eingebettet werden. Dieser Rahmen (engl. frame) und die damit verbundenen Einstellungen und Gefühle können in neuen Situationen konstruktiv hervorgerufen und angewendet werden.

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