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Trennkost

Das man sich besser ernähren soll, dass weiß jeder, der schon mal nach einer üppigen Mahlzeit so seine liebe Mühe hatte, wieder in den Rhythmus zu kommen.

Probieren Sie doch einfach mal die Trennkost Methode.

Trennkost wurde 1907 von Howard Hay entwickelt. Hay litt an einer schweren Nierenentzündung und er versuchte mit der Umstellung seiner Ernährung seinen Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Das ihm mit Trennkost auch prima gelang. Das Prinzip der Hayschen Trennkost ist dabei denkbar einfach. Hay unterscheidet für die Nahrung folgende drei Gruppen

  1. eiweißhaltige Nahrung: Fleisch, Fisch, Milch und Käse
  2. kohlenhydrathaltige Nahrung: Kartoffeln, Nudeln, Getreide
  3. neutrale Nahrung: Obst, Gemüse, Salate aller Art

Trennkost nach Hay - Eiweiß und Kohlenhydrate trennen

Eiweiße und Kohlenhydrate dürfen bei der Hayschen Trennkost niemals zusammen gegessen werden. Die Verdauung würde verrückt spielen und den Körper aus seinem natürlichen Säure-Basen Gleichgewicht bringen und damit zu einer Übersäuerung führen. Hay entdeckte bei seiner Arbeit auch, dass sich mit Trennkost die einzelnen Bestandteile besser verdauen lassen.

Howard Hay hat außerdem bei der Entwicklung seiner Trennkost Methode festgestellt, dass viele Krankheiten auf falsche Ernährung zurückzufü:hren sei. So nennt er für eine Vielzahl von Krankheiten zwei Gründe. Der erste Grund ist seiner Meinung nach eine Übersäuerung des Organismus. Dabei geht Hay davon aus, dass konzentrische Lebensmittel Säurerückstände im Organismus hinterlassen.

Wenn Kohlehydrate und Eiweiße gleichzeitig gegessen werden, soll es zu einer verzögerten Verdauung und damit zu einer verstärkten Belastung des Magen-Darm-Traktes kommen, Hay vertrat die Meinung, dass der der Magen nicht in der Lage sei, gleichzeitig säurebildende und basenbildende Lebensmittel zu verdauen. Bei gleichzeitigem Verzehr soll dies zur Vergärung der Kohlenhydrate im Dünndarm führen.

Deshalb war er der Auffassung, dass es für den Körper besser ist, kohlenhydratreiche und proteinhaltige Lebensmittel zeitlich voneinander getrennt zu essen. Zwischen diesen beiden Mahlzeiten sollte man eine Pause von 4 Stunden einlegen. Als Beweis dafür, dass es besser ist, Eiweiße und Kohlenhydrate auf zwei Mahlzeiten zu verteilen, weist Hay auf die Hülsenfrüchte hin. Diese seien aufgrund ihres hohen Eiweiß- und Kohlenhydratgehaltes für den Körper ebenfalls sehr schwer zu verdauen.

Die Nahrung sollte überwiegend aus aus basenbildenden Lebensmitteln wie Gemüse, Salat, Obst, Milch und Milchprodukten bestehen. Mit säurebildenden Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Kartoffeln und Vollkornbrot sollte man möglichst sparsam sein. Keinen Einfluss auf den Säuren-Basen-Haushalt haben Nüsse, Gewürze und viele Gemüsesorten.

Es sollten nur natürliche Lebensmittel konsumiert werden. Hay empfiehlt morgens überwiegend basenbildende Nahrungsmittel zu verzehren. Mittags sollte eiweißreich und abends kohlenhydratreich gegessen werden. Nach 15 Uhr sollte man keine proteinreichen Lebensmittel mehr zu sich nehmen.